NEWS BEITRAG

Durchführungsbeschluss (EU) 2022/907 – Registrierung der Europäischen Bürgerinitiative „Good Clothes, Fair Pay“, gefasst am 1. Juni 2022

BIld zur News-Rubrik NGOs und Testinstitutionen

Die Organisatoren der Initiative fordern einen Rechtsanspruch auf existenzsichernde Löhne in der Bekleidungs- und Schuhindustrie, zu dem sie einen Richtlinien-Entwurf vorgelegt haben.

Die Organisatoren schätzen, dass in der Branche 70 – 80 % der Beschäftigten weiblich sein mögen. Die Möglichkeiten zur Verlagerung von Produktionsstätten scheinen aggressives Verhalten bei Käufern zu begünstigen. Weiter beeinflussen kurzweilige Modetrends die Geschäftspraktiken und verleiten scheinbar zu menschenunwürdigen Produktionsbedingungen mit niedriger oder gänzlich fehlender sozialer Absicherung. Insbesondere Frauen, Migranten und Kinder seien schutzbedürftig gegenüber Ausbeutung. Die Versammlungsfreiheit und die Schaffung von Vereinigungen seien wichtige Elemente zur Durchsetzung legitimer Interessen.

Unternehmen sollten verpflichtet werden, Angaben zu Ihren Lieferketten und Ihrer Sorgfalt auf einer frei zugänglichen zentralen Plattform [Digitales Zugangstor] zu veröffentlichen.
Weiter sollen Unternehmen auf Nachfrage informieren, wie sie einer Abkehr von Bedingungen entgegenwirken, wenn diese Abkehr zu Lasten der Beschäftigten wäre bzw. ist.

 

Mehr Informationen (externer Link):
https://europa.eu/citizens-initiative/initiatives/details/2022/000004_de

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